Aus der Blogosphäre: Ernst Hirsch und das “Universum Dresden”

Nachdem im März 2025 die SLUB und die Museen der Stadt Dresden die Film- und Kamerasammlung von Ernst Hirsch erworben hatten, ist nun bis 1. November 2026 in den Technischen Sammlungen eine Sonderausstellung zum Filmemacher und -sammler zu sehen. Im Blog “Campusrauschen” gibt Nadine Faust einen Einblick in die Ausstellung:

Dass Hirschs Arbeit und Sammlung unser visuelles Gedächtnis von Dresden prägen, ist hinlänglich bekannt. […] Dabei gibt es immer noch Material, das bisher kaum in Erscheinung getreten ist, etwa die Videobänder mit Interviews von ehemaligen Dresdner Jüd:innen und Juden, die die Zeit des Nationalsozialismus überlebt haben. In Ausschnitten sind sie nun in der Ausstellung zu sehen.

Zurück zu den Anfängen

Aus der Blogosphäre: “Blende zu bei Pentacon”

In der neuen Reihe “Blende zu bei Pentacon”, entstanden aus einem geschichtswissenschaftlichen Seminar an der TU Dresden und einer Kooperation zwischen dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung und den Technischen Sammlungen Dresden, erscheinen im Hypotheses-Blog des HAIT Beiträge zur Geschichte des Dresdener Kameraproduzenten VEB Pentacon (1964-1990). Hervorgegangen aus Zeiss Ikon, bis zum Zweiten Weltkrieg einem der bedeutendsten Kamera- und Projektorenhersteller, wurde im VEB (= Volkeigenen Betrieb) in der DDR die sächsische optische Industrie zusammengefasst.

In einem jüngst erschienen Text widmet sich Sophia Sidiropoulou-Fritz den materielleren und immateriellen Überresten des Betriebes nach der Liquidation 1990/91:

Alles zum Fenster rausgeschmissen? Die Überbleibsel des VEB Pentacon Dresden

Bereits im Oktober 2023 hatten Maren Hachmeister und Friederike Kind-Kovács einen Überblicksbeitrag zum Liquidationsprozess veröffentlicht:

Biografische ,,Langzeitbelichtung“: Die Liquidation von Pentacon im Umbruch