Mitte Juni haben wir in dieser Rubrik schon einmal auf die Sonderausstellung zum Filmemacher und -sammler Ernst Hirsch in den Technischen Sammlungen Dresden hingewiesen. Im Hypotheses-Blog Bildsehen/Bildhandeln untersucht Luise Eberspächer – Wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt zu Hirsch am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) – am Beispiel von Hirschs Dokumentation “Die Frauenkirche zu Dresden” von 2010 die Rolle von Filmen als “wichtige[n] Zeitzeugen für stadtgeschichtliche und räumliche Entwicklungen”. Der Beitrag über den Wiederaufbau der Kirche verdeutlicht für sie die “Verschränkung von physischem Raum, sozialer Interaktion und symbolischer Zuschreibung ein und macht sie für die kulturwissenschaftliche Analyse zugänglich”.
