Aus der Blogosphäre: Propagandafotografien des Heimatwerks Sachsen

Wie sich Fotografien als “zentrales und besonders wirkungsvolles Medium” der NS-Propagande nutzen ließen, zeigt Christoph Sauer in einem Beitrag im Hypotheses-Blog “Bildsehen / Bildhandeln. Akteur:innen und Praktiken der Alltags- und Amateurfotografie”. Darin untersucht er die Sammlung “Bildstelle Heimatwerk Sachsen” im Bildarchiv des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV). Ein zentraler Befund:

Die auf den ersten Blick unscheinbaren Motive von Landschaften, Städten sowie Kulturdenkmälern zielten auf identitätsstiftende Prozesse ab. Sie sollten Werte und Gefühle einer homogenen sächsischen ‘Heimat’ vermitteln. […] Dabei waren die Bildinhalte keineswegs neu: Motive von Landschaften und Sehenswürdigkeiten knüpften an bereits etablierte und immer wiederkehrende Bildästhetiken an, die sich im kulturellen Gedächtnis der sächsischen Bevölkerung gefestigt hatten.

Der schöne Schein